Archive for December, 2008
* mel ist toll!
Posted on December 31st, 2008 by admin. Filed under weiche wörter.
und so sicher ich bin dies nie oft und offen genug gesagt zu haben, so sicher bin ich mir doch, daß es trotzdem so ist. wenn ich an sie denke, über sie spreche, dann ist es sehr gegenwärtig und ein wenig ‘mel ist toll’ tritt in die welt. ich hoffe sehr, daß es ihr hier und da begegnet.
* eine idee von glück
Posted on December 30th, 2008 by mel. Filed under alles, weiche wörter.
das wetter ist meistens sehr sonnig, es regnet selten, dann heftig und kurz. für den acker ist das gut. dort wo das gemüse steht, direkt vor der grossen fläche mit den obstbäumen. und davor meine veranda, mit dem haus in dem ich lebe.
es ist spät und es beginnt zu dämmern. in der grossen küche mit dem grossen ofen kocht das wasser. ich gehe rein um den tee aufzugiessen und verweile etwas in meinem wohnzimmer. der kamin ist wegen des warmen wetters selten an, aber es ist gut, ihn zu haben, wenn es stürmisch wird draussen und der regen heftig auf die tonziegel des daches fällt. dann ist es ein gutes gefühl am warmen feuer zu sitzen.
in dem raum sind sonst nur zwei alte verranzte ledersessel in übergrösse, sehr bequem. dort sitze ich oft und lese meine bücher, die sich überall im raum bis an die decke stapeln.
unter mir ist der keller in dem ich die vorräte lagere, eingekochtes in gläsern, marmelade und wein. über mir ein grosser raum in dem ein altes bett steht.
ich nehme meinen tee und setze mich auf meine schaukel auf der veranda, abends wird es kühler, wenn auch nicht richtig kalt, aber ich wickel mich in meine decke, die auf der schaukel liegt.
mir tun die knochen weh vom buddeln. ackerbau ist wirklich nichts für faule. aber es ist ein schönes gefühl, das, was man zum leben braucht selbst zu erschaffen. morgen werde ich den acker acker sein lassen und ein paar ziegel auf dem dach reparieren und was sonst noch so gemacht werden muss, damit das haus nicht auseinander fällt. ich werde wohl auch in die stadt fahren müssen, das ein oder andere, das ich nicht selbst herstellen kann, muss besorgt werden. ausserdem ist es zeit wieder mal etwas von selbiger mit anderen menschen zu verbringen.
ich zünde mir eine selbstgedrehte zigarre an und überlege, was ich mitnehme um es zu verkaufen. die obsternten waren gut, es ist unmenge an marmelade da und ich werde kurz bevor ich fahre noch ein paar kisten äpfel vom baum holen. im kopf rechne ich grob aus, was ich benötige und ob ich genug lebensmittel zum tausch habe. es wird schon passen.
ich lausche noch etwas dem gemecker der ziegen hinterm haus bevor ich beschliesse ins bett zu gehen. meine beiden katzen kommen von einer erfolgreichen jagd nach hause, satt und zufrieden werden wir die nacht zu dritt verbringen.
ein neuer tag voller harter arbeit wartet, aber arbeit, die mit glück belohnt.
* ein tag voller möglichkeiten…
Posted on December 21st, 2008 by mel. Filed under alles.
… dachte ich so, als ich zufällig auf folgenden spruch stiess:
Wer morgens zerknittert aufsteht, kann sich den ganzen Tag lang entfalten.